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Zelt Eureka Timberlight

Auf der Transalp-Tour hatten wir gemerkt, wie froh man über jedes Gramm ist, daß man weniger im Rucksack mitschleppen muß. Damals hatten wir ein 90 DM Zelt von Aldi dabei, das ca. 2 kg schwerer war als dieses Eureka-Timberlight-Zelt. Mit einem Gewicht von nur ca. 2.2 kg ist dieses Zelt ein echtes Leichtgewicht unter den 2-Mann Zelten. Allerdings erkauft man sich diesen Vorteil durch einen etwas kleineren Innenraum. In der Apsis ist gerade ausreichend Platz für 2 Rücksäcke. Für gut eine Woche ist dieses Zelt noch ganz OK. Ist man länger unterwegs so ist man für etwas mehr Platz dankbar. Z.B. auf der Coloradotour hatten wir deswegen das etwas größere Eureka-Zelt von Peter dabei.

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Ortlieb Backroller light

Für die Coloradotour habe ich mir eine Satz Ortlieb Backroller Gepäcktaschen besorgt. Diese Taschen haben sich auf der Tour sehr bewährt. Sie sind absolut wasserdicht, durch ein Schnappverschluß kinderleicht und schnell am Rad zu montieren und in der light-Version auch vom Gewicht akzeptabel (1500g/Paar). Wenn man nicht sehr schwierige Strecken fahren und tragen muß werde ich die Packtaschen in Zukunft immer meinem Rucksack vorziehen. Bei 12-15 kg schwerem Rucksack bleiben Sitz und Rückenprobleme schon nach wenigen Tagen nicht aus, wärend Gepäcktaschen ein unbeschwertes Fahren weiter ermöglichen. Der Rollverschluß garantiert absolute Wasserdichtigkeit und ermöglicht den Packraum ganz variabel dem benötigten Platz anzupassen. (Deswegen: Der klassische Backroller ist dem Backpacker immer vorzuziehen!).



Gore Bike Wear

Es hat einige Zeit gedauert bis ich mich durchgerungen hatte über 200 DM für eine Regenjacke auszugeben, aber ich habe es nicht bereut. Mittlerweile stammt meine Radkleidung fast ausschließlich von Gore. Die Regenjacke und -hose ist absolut wasserdicht und trotzdem etwas atmungsaktiv (es geht tatsächlich!!!). Natürlich ist man berghoch auch mit Goretex-Regenkleidung pitschnaß vom Schweiß aber für gemütliches dahinfahren im Regen hält Goretex wirklich trocken. Absolut genial sind auch die Windstopper-Jacken von Gore. Sie sind noch wesentlich atmungsaktiver und absolut winddicht. Mit nur etwas kaltem Fahrtwind ist eine dünne Windstopper-Jacke sehr viel wärmer als ein dicker Fließpullover. Wenns richtig kalt wird ist Fließ und darüber Windstopper die erste Wahl.

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Garmin GPS 12

Kurz vor der Pyrenäentour bekam ich von meine Eltern das Garmin GPS 12 zum bestandenen Abitur (1995) geschenkt. Neben dem Komfort, überall genau zu wissen wo man sich befindet, war es wohl auch die Faszination der Technik die mich veranlaßte mir so ein Gerät zu wünschen. Gerade auf den Mountainbiketouren (Pyrenäen- und Norditalientour) hat das Gerät jedoch auch gute Dienste geleistet. Oft hat es uns größere Irrfahrten ersparrt. Am besten ist man natürlich dran, wenn man zusätzlich eine Karte mit GPS-Gitter dabei hat. Damit läßt sich zur jeder Zeit die aktuelle Position auf +/-50m genau ermitteln. Aber auch ohne GPS-Gitter auf der Karte hilft einem das Gerät. Man kann an bekannten Punkten Markierungen setzen und sieht auf einer beweglichen Karte auf dem Display den realtiven Standpunkt zu diesen bekannten Punkten, was man wiederum mit der Karte vergleichen kann. Mitlerweile ist schon die nächste Generation auf dem Markt, die insbesondere einen geringeren Stromverbrauch und besseren Satellitenempfang hat. (Tip: In Amerika das neue Garmin GPS39 kaufen - wesentlich günstiger in den USA)



Katadyn Microfilter

So ein kleiner Microfilter sollte auf jeder Radtour dabei sein. Oft ist man darauf angewiesen, seine Radlflaschen an einem kleine Gebirgsbach etc. aufzufüllen. Klares Wasser ist fast überall zu finden. Gefährlich sind nur die Colibakterien, die sich teilweise sogar in Gebirgsbächen befinden und Übelkeit und Durchfall verursachen. Diese Bakterien werden durch so einen Filter herausgefiltert. Es kostet schon etwas Disziplin, das so klar und rein aussehende Wasser mühsam durch den Filter zu pressen. Aber seitdem ich mir schon zweimal etwas eingefangen habe werden ich diesen Filter in Zukunft bei jedem Wasser, das nicht direkt aus einer vertrauenswürdigen Leitung kommt, benutzen. Für die längere Konservierung oder das Einwirken über Nacht eignen sich auch Micropur-Tabletten. Oft braucht man das Wasser jedoch sofort in den Trinkflaschen und kann keine Einwirkdauen von 2-3 Stunden hinnehmen. Dann ist der Filter die einzige Möglichkeit. (Das Wasser zum Kochen braucht nicht durch den Filter gedrückt werden. Abkochen reicht.)

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MSR Whisperlite

Lange habe ich mich auf den Radltouren mit einem Kaufhaus-Gaskocher mit Gaskartuschen herumgeschlagen. Oft ging die Patrone leer und nirgends war die richtige Größe erhältlich. Sobald es etwas kälter wurde, etwas Wind wehte oder die Luft (ab 1500m Höhe) etwas dünner wurde, war es kaum mehr möglich Wasser zum kochen zu bringen. Damit war jedoch Schluß, als ich mir den MSR Whisperlite Benzinkocher zulegte. Von der Leistung ist er nicht mit Gaskochern zu vergleichen. Auch größere Wassertöpfe bringt er bei jeder Temperatur, fast jedem Wind und jeder Höhe (zumindest bis 3200m) schnell zum Kochen. Er ist klein (gut zum Transport im Topf zu verstauen), leicht und Benzin (notfalls auch Diesel) ist überall erhältlich. Einziger Nachteil: Durch das notwendige Vorheizen ist der Kocher immer schwarz von Ruß. Auch muß man aufpassen, daß nicht bald die ganze Ausrüstung nach Benzin strinkt.




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